Unsere grosse Reise

Die Aufzeichnungen sollen für uns eine Reiseerinnerung sein und gleichzeitig auch unseren Familie / Freunden Einblicke in das Erlebte geben.

Australien – Northern Territory

01. August 2018

Heute verlassen wir Western Australia und fahren kurz hinter Kununurra über die Grenze ins Northern Territory. Wir haben freie Fahrt, aber die Auto in der Gegenrichtung werden alle kontrolliert, da einfuhr von Gemüse und Obst nach Western Australia verboten ist. Biosecurity!

Unsere Route durch das NT

Beim Gregory National Park machen wir den Abstecher zu Gregorys Cairn.

Geschichte Charles Gregory

Der Boab Tree mit der Inschrift von Gregory 2. July 1856.

Auch die Aborigines haben eine Geschichte zu dem Land – Goanna Dreaming.

Übernachtet wird am Big-Horse-Creek, Gregory National Park.

Dann geht es weiter nach Kathrin, wo wir uns aber nicht lange aufhalten, da wir am Retour Weg nochmals hier durchkommen.

Ein Wildcamp neben der Strasse muss als Übernachtung herhalten.

Wils Camp in der Nähe der Abzweigung zu Edith Falls.

Weiter geht es in den Litchfield National Park.

Hier geht es in den NP

Sandy Creek Falls – Ein traumhafter Pool zum Schwimmen.

Imposante Ausblicke

Florence Falls – etwas viel Publikum.

Durch kontrollierte Feuer versucht man schlimmeres zu verhindern.

Piste in den Südlichen Teil

Die Nester sind seitlich abgeflacht und so ausgerichtet, dass sie morgens und abends an ihrer Ost- und Westseite die Wärme der Sonne erhalten, während sie am Mittag weniger Oberfläche der Sonne aussetzen, wenn das Nest überhitzen könnte.

Skurrile Landschaft.

Magnetic Termiten

Lost City – Die komplexen, frei stehenden Steinblöcke und -säulen der Lost City verteilen sich über einen Bereich von der Größe eines Dorfes und sehen wie die Ruinen einer antiken Stadt mit einem Labyrinth aus engen Gassen aus.

Lost City

Die Lost City besteht aus einer Reihe großer Sandsteinformationen, die an die Ruinen einer längst vergangenen Zivilisation erinnern.

Cathedral Termiten Bau

Auf dem Weg nach Darwin machen wir einen Halt am Territory Wildlife Park in Berry Springs. Der Zoo liegt auf einem 400 Hektar großen Buschland und enthält einheimische Tiere und Pflanzen, die für Northern Territory und insbesondere für tropische Monsunlandschaften des Top-End- Gebiets typisch sind.

Krokodile dürfen nicht fehlen – Freshys.

Eine Eule

Greifvogel

Dieser reagiert auf Kommandos.

Mammals – die durch eingeschleppte Katzen fast ausgerottet sind.

Wallaby mit Jungem.

Schlagen – haben wir fast nur hier gesehen.

Die bunten Papageien.

Was ganz Besonderes – Süsswasser Rochen.

Zum Schluss noch eine Schlangenvorführung – Python.

In der Nacht besuchen uns Kususe am Campplatz.

Wir verbringen 5 Nächte in Darwin, da so einige Kleinigkeiten zu besorgen bzw. zu reparieren sind.

Memorial für die Gefallenen beim japanischen Bombenangriff auf Darwin im WW2.

Schön gelegen in der Bucht.

Modernes Darwin.

4 neue Reifen für unseren DAGI.

Aborigines Festival im Park.

13. August 2018

Wir starten von Darwin aus zum Kakadu National Park und schaffen es bis zu einer Restarea, wo wir übernachten. Da wir wissen dass der Kakadu NP der bekannteste in ganz Australien ist machen wir einen Abstecher an den wenig besuchten Mary River. Es ist ein sehr anspruchsvoller Offroad Treck und bietet Feuchtgebiete, Monsunwälder sowie Wälder, in denen die nach ihrer Rinde benannten Paperbark-Bäume der vorherrschen. Er bietet Lebensraum für Salzwasserkrokodile Flinkwallabys, Riesenstörche,
Spaltfußgänse und Barramundis.

Bei heiklen Stellen erkunden wir das Terrain zuerst – wir sind alleine unterwegs und können hier nicht mit Hilfe rechnen.

Gänsescharen

Immer wieder kleine Seen.

Offroad Treck.

Wir sind im Krokodilgebiet und nähern uns nur vorsichtig dem Wasser.

Wir sehen 2 Tage keine Menschenseele.

Idyllische Plätze.

So viele Wallabys auf einmal haben wir noch nie gesehen.

Nun geht es aber in den Kakadu National Park, der von der Grösse die Hälfte der Schweiz ausmacht.

Übersicht Kakadu NP

Das war knapp!

Red Lilly Billabong

Grosses Krokodil am Red Lilly Billabong

Kurzohr-Felskänguru am Ubirr – East Alligator River

Eine zentrale Figur in vielen Traumzeitvorstellungen ist die Regenbogenschlange, denn sie „ist die Verschmelzung von zwei wichtigen Prinzipien, die die Einheit von Geist und Materie darstellen.

Aboriginal rock painting – Miyamiya

In der Hauptgalerie sehen Sie Darstellungen der vielen Tiere, die die Aborigines gejagt haben.

Darstellung eines Beutelwolfes, den es hier schon lange nicht mehr gibt.

Zeichnungen am Ubirr

Baramundi und Krokodil

Der Aborigines Kalender

X-ray rock art im Anbangbang Shelter bei Nourlangie im Kakadu National Park

Sonnenuntergang am Ubirr mit Blick ins Arnhemland.

Arnhemland liegt an der Nordküste des Kontinents. Die australische Regierung hat 1976 die Aborigines als Eigentümer des Landes anerkannt. Da das Arnhemland eines der wenigen Gebiete Australiens ist, in dem Aborigines traditionell leben und eng mit ihrer Kultur verbunden sind, benötigen Besucher eine spezielle Erlaubnis der Aborigines vom Yolngu-Stamm, die bis zu einem Jahr im Voraus beantragt werden muss.

Das Border Store an der Grenze zum Arnhem Land.

Am Cahill’s crossing ist Schluss.

Da haben die Aborigines wohl ein holländisches Segelschiff gesehen.

Fire Woman

Ahnengeister

Überall schöne Wege um an die Felsen zu gelangen.

Namarndjolg (oberes Zentrum), Namarrgon der Blitzmann (oben rechts), Barrginj seine Frau (unter Namarndjolg) und Gruppen von Männern und Frauen auf dem Weg zu einer Zeremonie mit dem beliebten Guluibirr-Fisch.

Eine Begebenheit aus der Dreamtime.

So sieht der Felsen aus.

Billabong am Yellow Water

Die Gänse haben Aussichtsposition.

Camp am Sandy Billabong

Saltys überall. Seit die Krokodile unter Naturschutz stehen vermehren sie sich stark.

Interessante Vögel sind zu sehen.

Seeadler

Ein Krokodil schwimmt direkt auf unser Boot zu.

Idyllische Uferlandschaften ziehen vorbei.

Ob so viele Krokodile noch genug Beute finden?

Er spielt auf den Didgeridoo.

Travis unser Bootsführer erzählt dass seiner Familie das Land gehört.

Sonnenuntergang am Yellow Billabong.

Gegen Abend verlassen wir den Kakadu Nationalpark. Es waren so viele Eindrücke die erst verarbeitet werden müssen. Es geht zurück nach Kathrine wo wir mittags eine Pause machen.

In Kathrine bei der Lower Bridge am Ufer des Flusses.

Gerade als wir unser Coles-Hühnchen verspeist hatten fährt ein Jeep der Nationalparkrangers mit einem Anhänger vor. Auf den Anhänger ein 4 m Krokodil gebunden. Wir waren etwas verwundert. Ein Ranger erklärte uns, dass dieses Krokodil ca. 20 km flussab gefangen worden ist und dass Krokodile nun in der Trockenzeit aus Futtermangel immer näher zur Stadt kämen. Mit diesem Anschaungsunterricht wollen sie die Bevölkerung über die Gefahr aufklären. Als wir hierher kamen badet eine Familie gerade im Fluss. Ironischerweise war hier kein Schild mit Badeverbot wegen Krokodilen zu sehen, nur eins „nicht Springen“ wegen den Steinen.

Der Ranger erklärt uns was mit dieser Aktion auf sich hat.

Das gefangene Krokodil.

Kurz vor Mataranka sehen wir ein Freilichtmuseum aus der Zeit des WW2.

Eine Historical Site

Die Erläuterung – Sägewerk während des WW2

Alte Minenausrüstung aus einer Zinn Mine.

Eine sg. Battery zum zerkleinern von Erz.

Diese Maschinen hatten ein immenses Gewicht.

Kurz nach Mataranka verlassen wir den Stuart Highway und folgen nun dem Roper Hwy, da wir dem Savannah Way folgen.

Der Savannah Way

Das erste Ziel ist der Limmen-National-Park. Der Park liegt sehr isoliert. Er weist in weiten Bereichen eine felsige Landschaft mit verwitterten Sandsteinformationen auf, die einen spektakulären Anblick bilden und von alluvialen Tälern durchzogen wird. Obwohl der Park bedeutende Möglichkeiten zur Erholung bietet, ist der Zugang zu ihm recht schwierig, was zur Erhaltung des isolierten und ursprünglichen Charakters des Schutzgebietes beigetragen hat.

Die „Lost Cities“ southern und west sind Felsformationen die an verlorene Städte erinnern.

Lost City

Gerade als wir im Camp ankommen geht die Sonne unter.

Imposante Felsen durch die wir wandern.

Butterfly Springs Camp

Bei Sonnenuntergang ist die Wanderung durch die Felstürme noch eindrücklicher.

Hochhäuser der Natur.

Vorerst gibts keinen National Park mehr, sondern eine Station (Rinderfarm) die ein Angebot für 4WD Touristen aufgebaut hat. Wir fahren zum Lorella Springs Wilderness Park. 

Das Gebiet ist eine 4.000 Quadratkilometer  (fast so gross wie der Kanton Bern) große Outback Australia-Viehstation, umgeben vom Limmen-Nationalpark, Aborigines-Land und vielen Kilometern unberührter Küstenlinie, Flüsse und Wasserwege des nördlichen Territoriums. Das ganze ist in Familienbesitz und die Tourismuseinnahmen sind eine Ergänzung zur Rinderzucht.

Nach der Anmeldung verlassen wir gleich den Station-Bereich und fahren zu einem Aussencamp. Es gibt herrliche Pools zum schwimmen.

Nach der Wanderung tut ein kühles Bad gut.

Der Herz-Stein

Bis ins Flussbett, dann ging es zu Fuss weiter.

Morgenwanderung zum Pool.

Verstecktes Camp am Helicopter Pool.

Die Offroadtrecks lassen keine Wünsche offen. Es gab Stellen da mussten wir passen. Die Station hat ca. 1000 km Wege und Tracks.

Die Tage hier haben wir sehr genossen und können diesen Abstecher nur empfehlen. Wir verlassen nun das Northern Territory und kommen nach Queesnland.

Unsere Route führt uns weiter über den Robinson River, Nicholson River in den Lawn-Hill Nationalpark. Unterwegs passieren wir das Hell’s-Gate-Roadhouse.

Am Hell’s gate Roadhouse

cof

Camp am Nicholson River

Der Nicholson River am Morgen …

… und am Abend.

Der Lawn-Hill – Boodjamulla National Park. Das smaragdgrüne Wasser und die üppige Vegetation der Lawn Hill Gorge bilden eine wunderschöne Oase im Hinterland, die reichhaltige Tierwelt anzieht und außergewöhnliche Ausblicke, Spaziergänge, Kanufahren und kulturelle Sehenswürdigkeiten bietet.

Lawn Hill NP

Üppige Vegetation.

Auf einer Wanderung durch den Lawn-Hill NP.

Da der Campingplatz an der Lawn Hill Gorge ausgebucht ist, müssen wir auf ein etwas entlegenen Camp südlich ausweichen. Gegen Abend machen wir uns auf dorthin.

Nach Riversleighs einer alte Landschaft, Teil des Weltkulturerbes der australischen Fossil Mammal Sites, gehört zu den 10 größten fossilen Standorten der Welt.

Hier gibt einer unserer neuen Reifen von Darwin den Geist auf. Seit dem Pamir hatten wir keinen Reifenschaden mehr – nun ausgerechnet mit den neuen Reifen.

Wir erreichen aber noch das Camp, wo wir die einzigen sind.

Tags darauf geht es zu den Fossilien Fundstätten.

Riversleigh D Site

Hier sind sputen der Fossilien zu erkennen. Die grössten sind jedoch abtransportiert in Museen.

Wir fahren südlich weiter und übernachten am in der Nähe von Gregory Downs am Fluss. Der Wild-Camp ist voll mit Caravans, aber wir können noch einen kleinen Platz finden. Unsere Nachbarn erweisen sich als Glücksfall. Sie sind aus Brisban und bei einem Gespräch bieten sie uns an unser Auto bei ihrem Haus unterzustellen, denn wir wollen für 4 Monaten in die Heimat. Welch ein Glücksfall!

Weiter geht es nach Normaton, an den Golf von Carpentaria.

Das riesen Krokodil in Normaton.

Normaton

Die historische Eisenbahnstation, mit dem Gulflander.

Historische Eisenbahn.

Auf Grund des Reifenschadens entscheiden wir uns auf der Asphaltstrasse in Richtung Cairns zu fahren. Wir müssen in Cairns den Reifen ersetzen. Am Weg machen wir einen Abstecher in den Undara-National-Park. Der Undara-Volcanic-Nationalpark ist ein Nationalpark mit einer Flächen von 658 Quadratkilometer. Der Name Undara stammt von den Aborigines und bedeutet „langer Weg“. In diesem Park befindet sich neben der längsten Lavaröhre von 100 Kilometer der längste Lavafluss mit 160 Kilometern Länge.

In diesem Park befindet sich neben einer Lavaröhre von etwa 100 Kilometern Länge, die teilweise eingestürzt ist, ein ausgeprägtes Lavaröhrensystem, das bei einem Ausbruch des Hauptvulkans der McBride-Provinz vor rund 190.000 Jahren entstanden ist.

Die Oberfläche ist schneller ausgekühlt und die Lava hat diese Tunnel gebildet.

Zum Lava Tunnelsystem unterwegs.

Am nächsten Tag machen wir noch eine Wanderung auf einen der Vulcane und finden eine Fantastische Rundsicht vom Kraterrand aus.

Am Kalkani Crater
rim walk.

In der Ferne sind noch weitere Vulkankegel erkennbar.

Gut zu Fuss.

In Richtung Cairns kommen wir bald in die Atherton Tabellands. Die Landschaft ändert sich schlagartig und wir sehen seit langem grüne Wiesen und sanfte Hügel.

Gratis Camp an einer Takstelle.

In Ravenshoe

Die grünen Wiesen erinnern uns an die Heimat.

Nach Monaten im ausgetrocknete Outback tut es gut die grünen Hügel zu sehen.

Könnte auch in der Schweiz sein.

Traumhaftes Camp vor Cairns.

In Cairns angekommen.

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