Unsere grosse Reise

Die Aufzeichnungen sollen für uns eine Reiseerinnerung sein und gleichzeitig auch unseren Familie / Freunden Einblicke in das Erlebte geben.

Australien – Great Ocean Road & Flinders Ranges

Samstag 23. März 2019

Wir und Kurt & Elsbeth bleiben noch die Nacht im Camp bei Bright und wollen morgen weiter.

Mit der geplanten Tour durch die viktorianischen Alpen gibt es das Problem der Buschfeuer die gerade wüten – das macht das Planen schwierig. Teils sind ganze Gebiete gesperrt.

Die Great Alpine Route verläuft gerade am Rande des Waldbrandgebietes und so fahren wir über Dinner Plains, Mt.Hottham (Skigebiet) nach Bright.

Von Omeo nach Bright – the great alpine road.

Leider im Regen – erst bei Bright klar es wieder etwas auf.

Sehr schöne Parkanlage mit Wasserspielen.

Kurz vor Bright bei Germantown campen wir wild.

Sonntag 24. März 2019

Wir warten noch immer auf Bescheid von Craig dem Mechaniker in Omeo ob er uns ein passendes Getriebe besorgen kann, aber er meldet sich nicht.

Kurt & Elsbeth entschliessen sich weiter über die Berge zu fahren.
Ich versuche mit Kurt eine machbare Route zwischen den Waldbrandgebieten hindurch zu finden. Die Route wird ins Navi gespeichert. Wir verabreden uns vor Melbourne wieder zu treffen.

Am nächsten Tag, das Wetter scheint sich zu verschlechtern, brechen wir wieder nach Omeo auf. Als uns Craig dann klar macht dass er kein Getriebe finden kann, fragen wir uns warum wir diese Übung gemacht haben. Derweilen machen wir mit einer auf 4WD spezialisierten Werkstatt in Melbourne ab dass wir vorbeikommen.

Das Wetter wird immer schlechter und so beschliessen wir zur Küste zu fahren – wies wohl Kurt & Elsbeth in den Bergen geht?

Gegen die Küste wird das Wetter besser …

… und wir geniessen den Ausblick zurück auf die Berge.

Am Chinamens Creek finden wir einen Platz zum übernachten.

Bei einem Rastplatz besucht uns ein Kookaburra

Am nächsten Tag fahren wir gemütlich bis Inverloch um dort am Caravanpark Kurt & Elsbeth wieder zu treffen. Sie erzählen uns von ihrer sehr abenteuerlichen Fahrt. Gesperrte Strasse, Starkregen, schwierige Tracks …

Wir müssen am nächsten Tag in Richtung Melbourne, zum Mechaniker und versuchen das Auto zu registrieren. Unser Dagi ist in Western Australia registriert und die verlängern uns das nicht ohne Fahrzeugkontrolle. So versuchen wir nun in Victoria zumindest eine Haftpflichtversicherung abzuschliessen.

Kurt & Elsbeth haben keine Lust durch die Stadt zu fahren und nehmen eine Route unten durch und mit der Fähre auf die andere Seite von Melbourne. Wir beschliessen uns abends wieder in Torquay zu treffen.

Im 4WD-Workshop bei Geoff angekommen, verspricht er uns, wenn wir wieder nach Melbourne kommen – Ende April, da Kurt&Elsbeth dann von hier nachhause fliegen – unser Auto zu überholen und auch mit dem stärkeren Getriebe zu versehen. Gleich um die Ecke befindet sich VicRoads wo wir nach etwas nachhaken unser Auto registrieren bzw. eine Haftpflichtversicherung erhalten – wir sind erleichtert. Kostet AU$ 524 für 1 Jahr.

Torquay wo wir uns wieder mit Kurt & Elsbeth treffen.

Torquay gilt als Surf Hauptstadt Australiens.

Zum Übernachten suchen wir uns ein Wildcamp im Otway Forest Park im Hinterland der Küste.

In Torquay ist der offizielle beginn der Great Ocean Road. Die Great Ocean Road ist eine 243 km lange Straße, die entlang der australischen Südküste zwischen Torquay und Allansford im Bundesstaat Victoria verläuft. Sie gilt als eine der bekanntesten Scenic Routes in Australien.

Die erste Idee einer Straße entlang der Südküste Victorias reicht zurück ins Jahr 1864. Diese sollte in erster Linie eine Verbindung der zahlreichen Küstenorte und Fischerhäfen entlang der Küste auf dem Landweg sein, die bis dahin nur per Schiff zu erreichen waren. Konkrete Planungen und Erkundungen für einen möglichen Verlauf der Strecke erfolgten aber erst 1918. Im Jahr 1919 begann der Bau der Straße. Ausgeführt wurden die Arbeiten von 3000 heimgekehrten Soldaten nach dem Ende des Ersten Weltkrieges. Für diese diente der Bau der Straße zum einen als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme durch die Regierung Victorias, zum anderen war es auch die Errichtung eines Kriegsdenkmales zum Gedenken an die im Krieg gefallenen Kameraden. (Wikipedia)

An diesem Tag wollen wir bis zum Cape Otway gelangen und ein strahlend blauer Himmel ladet dazu ein.

Die Grillmeister im Camp am Blanket Bay Campground

Der nächste Morgen war etwas bewölkt aber noch alles trocken. Im lauf des Tages sollte sich das Wetter verschlechtern, deshalb beeilten wir uns weiter zu kommen.

Am späteren Nachmittag wechselte der Nieselregen in heftige Schauer mit Windböen – kein Campingwetter. In Port Campell fanden wir Unterschlupf im Caravanpark. Wir konnten den bequemen Aufenthaltsraum mit Küche benutzen und verbrachten dort den Abend.

3. Tag an der Great Ocean Road

Das Wetter zeigte sich wechselhaft, also Regenjacke anziehen. Sehr unangenehm waren die kräftigen Windböen. Wir wollten aber trotzdem was sehen und so machten wir uns gut ausgerüstet auf den Weg.

Dieser Küstenabschnitt gehört nicht umsonst zu den spektakulärsten Australiens wenn nicht der Welt. Den Naturgewalten bei der Arbeit hautnahe zuzusehen ist beeindruckend. Gleichzeitig erinnert dieses Schauspiel an die Vergänglichkeit alles Materiellen. Schon morgen ist hier die Landschaft nicht mehr die selbe, alles ist im steigen Wandel begriffen.

Wir folgen nun dem Princes Highway über Warrnambool, Port Fairy.

Flagstaff Hill Maritime Village in Warrnambool

Das Yambuk Inn erreichen wir noch rechtzeitig. Im Pub fragen wir ob wir hinter dem Haus campieren dürfen, ja klar – aber ein Bier im Pub konsumieren. Mittler weilen ist es regnerisch und kalt geworden. Der Wirt hat den grossen offenen Kamin angezündet – das hilft.

Das Yambuk Inn – traditionelles Pub

Wir geniessen die Wärme und Kurt hat alle auf das Abendessen eingeladen – vielen Dank.

Am nächsten Tag folgen wir dem Princes Highway nach Portland. Das Wetter ist noch immer wechselhaft, was nicht zu Ausflügen einlädt. Hinter Portland, bei Nelson überqueren wir die Grenze nach South Australia. Da wir keine frischen Lebensmittel mehr haben machen wir den Abstecher nach Mount Gambier einem grösseren Ort wo wir uns wieder mit frischen Lebensmitteln eindecken. Denn die nächsten Tage wollen wir an der Küste entlang in den Canuda Natioal Park.

Historisches Hotel in Mount Gambier

The Blue Lake

Bekannt ist Mount Gambier für seine vulkanischen Maarseen am gleichnamigen Vulkan Mount Gambier, insbesondere dem „Blue Lake“. Dieser See nimmt in den wärmeren Monaten eine intensive, unnatürlich erscheinende Blaufärbung an, die auf veränderter Lichtbrechung durch aufsteigende kleinste Mineralkörner von Kalziumkarbonat beruhen soll.

Wir finden einen ganz tollen Park in der Nähe des See und picknicken dort. Jedoch müssen wir uns etwas beeilen, denn es wartet noch eine Küstenfahrt mit Sandpiste auf uns.

Zur Küste zurück geht es in den Canuda NP. Dieser Park ist eine zerklüftete Küstenlandschaft von seiner schönsten Seite, mit sandigen Surfstränden, großen Dünen, felsigen Landzungen, steilen Klippen, Riffplattformen und Felsbecken – es hat wirklich alles. Es hat auch ein interessantes Erbe, einschließlich der historischen Stätten der Aborigines der Boandik, die regelmäßig an der Küste campen.

Durch den Canuda NP

Am Abend sind wir in Southend wo wir bei einem privaten kleinen Camping  (Southern Sands) Unterschlupf finden. Die reichhaltig ausgestattet Küche komt gelegen und es gibt auch einen beheizten Aufenthaltsraum. Julie war eine tolle Gastgeberin – Vielen Dank.

01. April 2019

Wir starten am Morgen der Küste entlang nach Beachport, alles Asphaltstrecke. Von Beachport geht es dann auch den Robe-Beach-Run das nächste Abenteuer.

Der Robe Beach Run an der Limestone Cost

Tolle Küstenstrasse von Southend nach Beachport

 

Wir sind froh dass uns Kurt und Elsbeth so geholfen haben. Den Abend beschliessen wir bei einer feinen Platte Meeresfrüchte mit einer guten Flasche Wein.

Das war die Robe-Beach-Run Story – kein Aprilscherz !!

Wir verbringen noch einen weiteren Tag in Robe, wo wir einen traumhaft schönen Stellplatz erwischt haben.

Kurt und Rashida geniessen das Schwimmen

Unser Stellplatz in Robe

3. Mai 2019

Der Coorong National Park mit der Younghusband Peninsula.

Die Riesenkrabbe nach Robe.

Weiter geht es an der Küste die nun einen grossen Bogen macht. Der Coorong-Nationalpark wurde 1966 gegründet und ist eine spektakuläre Salzlagune mit einer Länge von 140 km. Es ist durch Sanddünen der Halbinsel Younghusband vom Südpolarmeer getrennt.

Die Halbinsel ist 140 km lang und kann am Strand befahren werden. Wir wollen bis zur letzten Ausstiegsmöglichkeit dem Parnka Point fahren. Wer weiter fahren will muss wieder zurück.

Es ist schon etwas komisches Gefühl auf einer 140 km langen Strandpiste zu sein rechts Dünen, links Wasser und immer geradeaus.

Vom Vortag wussten wir dass Tiefsand hinterhältig sein kann und hofften auf bessere Bedingungen. Der Wunsch ging nur vteilweise in Erfüllung und so blieb unser Dagi einige male stecken – bogged, wie die Australier sagen.

Am Späteren Nachmittag, wir waren noch nicht sehr weit gekommen, suchten wir in den Dünen einen geeignetes Nachtlager. Kurt fuhr noch eine Runde Holzsammeln und da hatten wir auch schon ein schönes Lagerfeuer.

Fazit des Tages: Für solche Sandverhältnisse ist unser Dagi einfach zu schwer.

Unser Dünenlager

Die Belohnung

Für den nächsten Tag wussten wir dass es nicht mehr weit ist, aber wir wussten nicht was und noch erwartet. Wir sehen einige Fischer am Strand und als unser Dagi wieder mit der Hinterachse von Spur gerutscht war kam uns ein Australier zu Hilfe.

Wie viel Luft im Reifen ist fragt er- na so 14 psi (1 bar) vorne 25psi hinten.

Lakonische Antwort von ihm – lower your pressure. Dabei war schon nicht viel Luft in den Reifen. Als er den ungläubigen Blick sah, griff er zum Druckmesser und lies nochmals Luft raus 10 psi meint er. ca. 0,7 bar – unglaublich. Ok, first gear, low range, slowly – war sein Kommando.

Wir staunten alle – es funktionierte, das Auto bewegte sich wieder langsam in die Spur – wieder was gelernt.

Der hilfsbereite Australier hat sich noch anerboten mit uns zu fahren falls es nicht klappen sollte. Aber nun waren wir raus und es gab kein Problem auf den letzten Kilometern. Mit freundlichem Winken drehte er um.

Nun mussten wir noch den Wasserkanal der uns vom Festland trennt überqueren. Wir wussten die Wassertiefe nicht, aber die Spuren vor uns stimmt uns optimistisch.

Das sind die kritischen Passagen

Geschafft

erleichtert dass alles gut gegangen ist

Vielen Dank an Kurt und Elsbeth für die Hilfe!

Der Abstieg zum Kanal den wir noch überqueren müssen.

Vor der Kanalüberquerung

und danach.

An dem Tag suchen wir uns einen schönen Camping vor Adelaide am Lake Alexandrina dem Narrung Jetty Reserve.

Camping an der Narran Jetty

Lake Alexandrina

Von hier aus geht es direkt nach Adelaide. Dort wollen wir uns ein paar Tage die Stadt anschauen.

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Auch der Adelaide Zoo ist sehenswert. Besonders für die Panda’s bekannt.

9. April 2019

Nach 3 Tagen in Adelaide verlassen wir die Stadt in Richtung Barossa Valley und fahren über die Adelaide Hills.

Bei Jacob’s Creek einer der grössten Weinkellereien mit eigenem Besucherzentrum geniessen wir eine Weinprobe und sind überrascht dass ein solcher Massenproduzent auch so hervorragende Weine anbaut – allerdings zu horrenden Preisen.

Also Kontrastprogramm folgt ein Besuch einer kleineren Kellerei die noch sehr traditionelle Weise Wein keltern.

Gegen Abend suchen wir in der Nähe eine Campmöglichkeit und finden diese aber nur 20 km weiter. Die Nacht wird sehr kalt und vertreibt uns schnell ins Bett.

Am nächsten Tag fahren wir durch das Clare Valley (ebenfalls Weingebiet) in Richtung Flinders Ranges.

Beim Cradock Hotel, einem alten traditionsreichen Pub können wir am Gelände übernachten. 

Unsere Route durch die Flinders Ranges

Wir kommen nun in den südlichen Teil der Flinders Ranges. Am Arkapena Track kommen wir nicht vorbei und wollen diese Tour fahren. Gegen eine Gebühr von $50/Auto erhalten wir von der Rawnsley Park Station den Schlüssel zum Gate.

Der Arkapena Track

Zum Abschluss werden wir mit einer tollen Abendstimmung belohnt.

Übernachten können wir am Campingplatz der Ramsley Station mit schönen Ausblick auf die Range.

Am nächste Tag geht es weiter in den  Ikara-Flinders Ranges National Park. Das Highlight ist der Wilpena Pound, welcher sich aber nur zu Fuss erkunden lässt.

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Wilpena Pound (Luftaufnahme).

Wir entscheiden uns weiterzufahren, da noch so viel am Programm steht.

Wir übernachten im ausgetrockneten Fluss in der Parachilna Gorge.

Parachilna Gorge

Uralte Felsformationen tun sich auf.

Die Fahrt von Parachilna nach Blinman führt durch eine der landschaftlich schönsten Schluchten im Outback South Australia.

Blinman ist eine sehr alte Minenstadt in der hauptsächlich Kupfer gefördert wurde. Die Blinman Mine kann besichtigt werden und gibt einen Einblick in die damaligen Lebensverhältnisse der Miner Familien.

Nun müssen wir uns etwas beeilen, denn das Tagesziel Arkaroola Village ist noch weit.

Auf der Fahrt nach Arkaroola

Wir kommen kurz vor dunkel werden am Campingplatz an.

Camp Arkaroola Village

Da die Temperaturen schon sehr frisch werden beeilen wir uns noch etwas Feuerholz zu sammeln.

Kurt im Blindflug – Holz für das Campfeuer.

Das Arkaroola Wilderness Sanctuary wurde auf privater Basis vor über 30 Jahren von dem Geologen Reg Sprigg. Es umfasst heute 610 km2 und musste gegen die Interessen einer Uranmine jahrelang verteidigt werden, wobei die Regierung sich immer wieder von der Bergbauindustrie vereinnahmen lies bis schlussendlich der Öffentliche Druck so hoch und die Uranpreise so tief waren um einem Schutzabkommen zuzustimmen.

Für uns war es etwas zu touristisch und die Preise für 4WD touren relativ hoch. Deshalb setzen wir unseren Weg fort und durchqueren den Vulkathunha-Gammon Ranges National Park auf eigene Faust.

Vulkathunha-Gammon Ranges National Park

Auf dem Weg in den National Park

Immer wieder schöne Aussichtspunkte

Die Bolla Bollana Schmelzhütten

Hier wurde um 1870 Kupfer aus den umliegenden Minen verhüttet.

Die Schlackehaufen sind nach über 100 Jahren noch gut ersichtlich.

Durch sehr karge Landschaften

kleine Rast …

… mit traumhaftem Ausblick

Heute planen wir eine kleine Wanderung vor und uns dazu die Bunyip Chasm ausgesucht. Vom Treck weg 2,5 km scheint nicht weit zu sein, aber bei den Bushwalks gibt es keinen Weg und die Strecke führt in einem ausgetrockneten Bachbett tief in die Berge hinein. Schon die Orientierung ist nicht ganz einfach, ohne GPS kann es leicht zum verlaufen führen.

Letztendlich brauchen wir viel länger als veranschlagt und kehren deshalb kurz vor der Schlucht um. Wir müssen noch bei Tageslicht wieder zum Auto kommen.

Das wäre es gewesen ….

Die berühmte Bunyip-Chasm. Diese Schlucht ist so eng, dass Sie beide Seiten über einen Großteil ihrer Länge berühren können. (https://timbo.id.au/)

Gerade noch rechtzeitig um bei Tageslicht das Lager einzurichten erreichen wir den Camp bei der Grindell’s Hut.

Abendstimmung über der Blue Range

Auf dem Weg zu Grindell’s Hut

Unser Campplatz Grindell‘ Hut

Am nächsten Morgen entdecken wir dass unser Wasser aus dem Ablauf ein Gelbfuss-Felskänguru (Yellowfooted Rock-wallaby) angelockt hat. Die extreme Dürre macht den Tieren sehr zu schaffen, die ansonsten sehr scheu und wegen dem schönen Fell fast ausgerottet sind.

Yellow-footed Rock-wallaby

Wildtiere sollte man nicht füttern – aber der Kleine tat uns so leid – ein wenig Wasser.

Dann verschwindet er wieder im Busch – als ob er Danke sagen möchte.

Die Fahrt führt uns weiter durch ausgedörrte Landschaften.

Verdorrter Baum

Mt Mc Taggert Well – ein ausgetrockneter Brunnen

Wir sind wieder auf der Balcanoona Road

Aborigines Land

Auf der Copley Road gegen Westen.

Flussbiegung, wenn es Wasser gibt. Italowie Gap

Wir wollen in Nepabunna zum Visitor Center und fragen einen Einheimischen, der uns bereitwillig Auskunft gibt.

Von ihm bekommen wir Informationen über das Dorf

Am Abend erreichen wir Leigh Creek hier ist eine ehemalige Kohlestadt. Wir beziehen Quartier am Caravan Park. Auch unsere Vorräte können wir im Lokalen Supermarkt aufstocken.

Tags darauf geht es südwärts und diesmal legen wir in Parachilna einen Stop ein und wollen im Prairie Hotel zu Mittag essen. Wir geniessen den Feral Mixed Grill – der zu den 100 besten Gourmet-Erlebnissen in Australien gehört. Emu, Kangaroo, Kamelwurst … einfach köstlich.

Das Prairie Hotel

Reiter

Wir verlassen die Flinders Ranges

Eine gute Strasse bringt uns nach Port Augusta …

… wo wir den Tag beschliessen.

Wir bleiben 2 Nächte in Port Augusta und erholen uns etwas von der Fahrerei. Port Augusta ist eine Industriestadt Verladehafen. In der Nähe unseres Campings ist eine historische Stelle an der 1802 Kpt. Flinders mit dem Schiff Investigator an Land ging.

Matthew Flinders Red Cliff Lookout

Südwärts der Küste entlang finden wir einen tollen Camp den Chinamens Creek.

Am nächsten Tag erzählt uns der Dough Bewohner des Geländes über die australischen Tierarten und füttert seine Kängurus.

Wir fahren noch weiter bis Port Germain an der Küste entlang.

Karfreitag – Alle fahren nach Norden, da ist es wärmer – wir gegen Süden, dafür haben wir keinen Stau.

Erinnert an die vielen Schiffbrüche an dieser Küste

Am Ende der Jetty

Die längste Holz-Jetty Australiens

Kurt nimmt zurück das Taxi.

Nun verlassen wir die Küste in Richtung Mildura und freuen uns schon wieder auf die super Gelati dort.

Ostern beghen wir standesgemäss mit dem Goldhasen.

Nach einem feinen Osteressen gibt es Gelati

Die haben auf der Gelati Worldtour im Finale den 2. Platz gemacht – es schmeckt.

Die Fahrt geht nun über Bedigo wieder nach Melbourne.

Am Lake Cope Cope Wildlife Reserve finden wir einen schönen Wildcamp und feiern das mit dem letzten grossen Campfeuer und einem tollen Essen das Kurt und Rashida zaubern.

Vor Bendigo wird gerade an einer riesigen Stupa gebaut, welche wir uns anschauen. Hier ist der grösste Jade Buddah der Welt zu sehen.

Am nächsten Tag ist es bis Bendigo nicht mehr weit. In Zeiten der grossen Goldfunde erlangt Bendigo Bedeutung und konkurrenzierte die grössten Städte der Welt. An den Gebäuden ist es noch zu merken.

Am nächsten Tag ist ANZAC-Day, ein sehr wichtiger Tag an dem ganz Australien der Gefallenen der Kriege gedenkt.

25. April 2019

Nun ist es nicht mehr weit nach Melbourne. In Melbourne haben wir uns privat eine kleine Wohnung gemietet und verbringen die ersten tage dort.

Unser Auto haben wir beim Mechaniker in Seaford abgegeben, in der Hoffnung dass in ein paar Tagen alles erledigt ist.

Wir nehmen uns einige Tage um die Stadt zu erkunden.

Die Australier sind sehr sportbegeistert und wir besuchen ein Spiel der AFL (Australian Football League).

Bei einem Rundgang in St. Kilda (Vorort von Melbourne) entdecken wir eine Strasse mit Graffiti.

Zu unserer Überraschung haben uns die Kinder als Dankeschön 2 Tage im Hotel Hyatt als Geschenk gebucht. Wir freuen uns sehr darüber.

01. Mai 2019

Nun ist der Tag gekommen an dem uns Kurt und Elsbeth verlassen. Sie fliegen zurück in die Schweiz. Es war sehr kurzweilig mit den Beiden. Auch nicht ganz selbstverständlich dass sie alles mitgemacht haben und mit einer hilfreichen Hand immer zur Stelle waren – vielen Dank.

 

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