Unsere grosse Reise

Die Aufzeichnungen sollen für uns eine Reiseerinnerung sein und gleichzeitig auch unseren Familie / Freunden Einblicke in das Erlebte geben.

Australien – Der Westen – Küste und Minenstädte

29. März 2018

Unser Flieger von Surabaya via Bali landet in Perth WA. Nun haben wir es endlich geschafft nach Australien zu kommen. Die Einreise am Flughafen zeigt sich problemlos und Australien ist das erste Land das wir bereisen, wo wir keinen Entry-Stempel in den Pass bekommen. Wir stehen bei Immigationschalter und warten dass uns der Officer nach dem Visum fragt – nichts da. Er hat bereits unser Visa – granted – im Computer und gibt uns einfach die Pässe zurück. Kein Stempel gar nichts – wir sind drin.

Die „heiklen“ Medikamente hatten wir nicht im Auto gelassen sondern mitgenommen auf den Flug. In der Declaration hatten wir diese angekreuzt. In Erwartung dass nun eine Diskussion am Custom Schalter beginnt geben wir die Declaration ab. You have medicaments – no my wife have, she is comming. OK, Zettel abgelegt winkt uns der Officer durch. Keine Frage was und nichts herzeigen – wir sind ziemlich paff und machen uns davon.

Nun den Car-rental Schalter suchen und nichts wie ab in unsere Unterkunft. Nahe am Flughafen gelingt uns noch ein Turbo Einkauf, denn es steht Ostern vor der Tür.

Bis unser Auto in Fremantle ankommt haben wir uns in Coogee eine Appartement, eine Granny-Flat, gemietet.

Karen, die freundliche Vermieterin in Coogee nahe Fremantle begrüsst uns trotz der späten Stunde. Wir sind ziemlich geschafft und geniessen das tolle und saubere Ambiente nach soviel Chaos und Schmutz in Süd-Ost-Asien.

Die ersten Tage in Coogee.

Osterbraten

Das Schiff mit unserem Landcruiser ist pünktlich eingelaufen und nach einigem hin- und her wurde der ganze Container zum Flughafen Perth gebracht um einen Gesamtscan zu machen. Danach war noch die Quarantäne Kontrolle an der Reihe. Dies scheint problemlos über die Bühne gegangen zu sein wir waren nicht anwesend.

Einzig der Zoll machte Probleme mit den Medikamenten im Auto. Wir hatten eine genaue Liste (würden wir so nicht mehr machen) angefertigt. Es stellte sich heraus dass alle Antibiotika und dazu noch Schmerzmittel vom Zoll konfisziert werden. Die Einfuhr im Gepäck per Flug wäre kein Problem. Aber im Container sei dies nicht erlaubt – da wird einer schlau draus!

Für die Autozulassung benötigen wir eine temporäre Fahrbewilligung um vom Hafen bzw. Speditionsgelände zur Prüfstelle fahren zu können ca. 6 km. Dort erfolgt die Fahrzeugprüfung und die wir erhalten die Zulassung. Wer hat sich das ausgedacht?

Bei der australischen MFK (TÜV) für die Fahrzeugzulassung.

Alles geschafft ohne Beanstandung.

Empfangskommitee der „Troopcarrier-of-Australia“

Alle in Landcruiser verliebt. Thank you guys, so great !!!

Ansichten von Perth. Alt und Neu.

Die alte Kirche zwischen modernen Hochhäusern.

Fremantle wurde als Teil der Swan River Kolonie 1829 von britischen Siedlern gegründet. 1929 wurde es zur Stadt erklärt und hatte etwa 25.000 Einwohner. 1876 war Fremantle Schauplatz einer spektakulären Gefangenenbefreiung, bei der sechs Fenians, irische Freiheitskämpfer, aus dem Gefängnis ausbrachen, nach Rockingham flohen und dort mit dem US-amerikanischen Schiff Catalpa die Flucht in die USA antraten. Die Catalpa war fast ein Jahr lang von den USA nach Australien unterwegs gewesen, um die Gefangenen aufzunehmen.

Künstler Installation in den Strassen von Fremantle.

cof

Riesenrad

Stelzenläufer im Park.

Am Cappuccino Strip, Fremantle

Jazz and Blues on the street.

Die Installation von Felice Varinis Arcs D’Ellipses umrahmt die High Street in goldenen Bögen.

Sonnenuntergang in Fremantle.

Fischereihafen in Fremantle.

Das Fremantle Prison ist ein ehemaliges Gefängnis in Fremantle.

Es wurde mit Unterbrechungen von 1855 bis 1991 als Gefängnis benutzt, in den letzten Jahren als Hochsicherheitsgefängnis.

Die Todeszelle

Heute wird es ausschließlich für den Tourismus genutzt. Neben Besichtigungen und unterschiedlichen Führungen befindet sich auch eine Jugendherberge im ehemaligen Gefängnis.

David von Troopcarrier-of-Australia hat unser Auto wieder in Schuss gebracht – Thank you so much, David.

Skyline Perth

Wir sind bedacht unser Auto bestmöglichst zu warten und alles zu reparieren was uns auffällt. Die nächsten Monate werden wir uns hauptsächlich im Outback bewegen und da ist ein zuverlässiges Gefährt ganz entscheidend.

Da wir die lange Strecke der Canning-Stock-Route folgen wollen, lassen wir uns noch bei ARB einen 180 l Long Range Tank einbauen. Es klappt auch hervorragend, nur haben und die Mechaniker beim Einbau des Tanks die Luftansaugung für unsere Webasto-Heizung abgeklemmt.

Die abgeklemmte Luftansaugung der Standheizung – deshalb funktionierte sie nicht mehr.

Das hatte zur folge dass die Heizung bei einem Probelauf total verrusste und komplett zerlegt und gereinigt werden muss (AU$ 180). Nach einigem Hin- und Her und einem bestimmten Mail von uns, erklärte sich ARB bereit die Kosten zu übernehmen. Nachdem noch eine Infektion bei Günther überstanden ist, haben wir alles fertig für unseren Start.

8. Mai 2018 – Das Abenteuer beginnt.

Die Lust auf das Outback ist nach 4 Wochen in Perth auch gestiegen und so starten wir nach Norden. Die Temperaturen hier werden kühler und je weiter wir nordwärts kommen desto wärmer wird es.

Unsere Route durch Western Australia. WA ist 7x so gross wie Deutschland und hat 1 Einwohner/km². Die meisten Menschen leben im Grossraum Perth.

Wir schaffen es bis zur Nambung Station einer working Cattlefarm, welche auch ein Campareal bereitstellt.

Auf der Nambung Station unsere erste Nacht im Outback.

Wir sind die einzigen Gäste.

In der Nähe der westaustralischen Stadt Cervantes befindet sich der Nambung-Nationalpark.

In den Pinnacles

Hauptattraktion des Nationalparks sind die bis zu vier Meter hohen verwitterten Kalksteinsäulen, die „Pinnacles“; er ist deshalb auch unter dem Namen Pinnacles Desert bekannt, welche aber nur einen vier Quadratkilometer kleinen Teil des Nationalparks ausmacht.

Gegen Abend, wenn die Schatten der Pinnacles immer länger werden, treffen wir Cyril und Naomi, ein Schweizer Pärchen mit ihrem Landy.

Mit Cyril und Naomi

Gemeinsame Übernachtung an einer nahe gelegenen Restarea.

Am nächsten Morgen machen wir uns auf in das nahe Örtchen Cervantes. Hier soll es ausgezeichnete Rock-Lobster geben.

Der Ort wurde 1962 im Zuge des expandierenden Felsenhummer-Fangs gegründet, ist also recht jung. Er erhielt seinen historisierenden Namen von einem am 29. Juni 1844 an einer nahen Insel gesunkenen US-amerikanischen Walfang-Zweimaster, welcher nach Miguel de Cervantes benannt war.

Lobster Shack Cervantes.

Unsere Route folgt nun der Küste entlang nach Geraldton der letzten grösseren Stadt.

Auf einer Erhebung mit einer bemerkenswerten Aussicht auf die Stadt wurde ein Denkmal für die Opfer der HMAS Sydney errichtet. Der Leichte Kreuzer verschwand mit seiner gesamten Besatzung nordwestlich von Geraldton nach einem Gefecht im Zweiten Weltkrieg mit dem deutschen Hilfskreuzer Kormoran und sein Wrack wurde erst am 16. März 2008 nördlich von Geraldton entdeckt.

Übernachten konnten in mitten von zahlreichen Wohnmobilen an einem Parkplatz am Meer.

Hier passt unserer gut dazu.

Pink Lake in der Nähe von Port Gregory. Für die Farbe ist eine Alge zuständig.

Am Abend erreichen wir Lucky Bay und fahren durch die Dünen weiter bis zum Sandelwood Bay wo wir uns einen Platz in der ersten Dünenreihe suchen.

Wohl einer der schönsten Campplätze die wir gefunden haben.

Die Sanddünen reichen bis ans Wasser.

Sonnenuntergang am Sandelwood Bay

Phantastische Wolkenstimmung.

Am Sandelwood Bay, richtig zum entspannen.

Dünensurfen

Wir hatten auch Deutsches Bier aufgetrieben.

Wir geniessen es sehr.

Es ist nicht mehr weit in den Kalbarri-Nationalpark.

Der Küstenteil des Kalbarri NP.

Wie er heisst konnten wir nicht ermitteln.

Steilküste südlich der Stadt Kalbarri

Der Hauptteil des Nationalparks bilden die weiten Schleifen des Murchison Rivers.

Der Kalbarri-Nationalpark umfasst 183.004 ha und besteht aus zwei verschiedenen Landschaftsformen. Zum einen schützt er den unteren Murchison River, der sich auf einer Länge von 80 km eine rot-weiß gestreifte Schlucht auf seinem windungsreichen Weg zum Ozean geschnitten hat.

Nature’s Window am Murchison River.

Der Murchison River – Es ist der zweitlängste Fluss Westaustraliens.

Bizarre Felsformationen.

Am Unterlauf des Flusses, im Bereich des Kalbarri-Nationalparks, liegt die Murchison Gorge, eine enge Schlucht, die noch in fast naturbelassenen Zustand ist.

Da das Übernachten im Nationalpark nicht erlaubt ist, finden wir uns Auf der Murchison House Station, am Rande des NP ein.

Das nächste grösser Ziel ist der westlichste Punkt des Australischen Kontinents – der Steep Point.

Wir passieren auf unserem Weg das Billabong Roadhouse.

Am Shell Beach

Kein Sand – alles Herzmuscheln

Die Bush Flies haben und bald wieder vertrieben

Shark Bay – Spektakuläre Küstenlandschaften, die vielen Buchten und Buchten und die bemerkenswerte Tierwelt machen dieses Gebiet zu einem ausserordentlichem Erlebnis.

Der Highway war wenig befahren …

… und schon bald eine Piste.

Wir treffen Australier die mit ihren Campertrailern unterwegs sind und campen zusammmen.

Die Piste zieht sich in unendliche Weite.

Erfahrene Outbackfahrer.

Mit Bob und Chine.

Am Steep Point, dem westlichsten Punkt Australiens.

Gedenkstein NOR 6. für den Garnelenentrailer der am 26. April 1963 auf der Jungfernfahrt von Fremantle nach Shark Bay auf den Zuytdorp Cliffs südlich der False Passage auf die Cliffs auflief und sank. 3 Crew Mitglieder verloren ihr Leben, Skipper Jack (John) Drinan überlebte, als er 14 Tage lang in der Kühlbox des Schiffes schwebte, ehe er ein Boot aus einem Teil des Deckels machte und 
am 11. Mai in Steep Point an Land ging .

Die Zuytdorp Cliffs erstrecken sich über 150 km entlang eines schroffen, spektakulären und wenig besuchten Abschnitts der westaustralischen Küste des Indischen Ozeans.

Auf der Rückfahrt von der Shark Bay machen wir noch in Hemlin Pool station.  Hier wartet eine Kolonie von Stromatolithen auf uns, die zu den ältesten Lebensformen der Erde gehören und im 21. Jahrhundert nur noch an wenigen Stellen existieren.

Die alte Telegraphenstation Hamlin Pool.

Auch Vögel kommen zu Besuch.

Das Hamelin Pool Marine Nature Reserve ist ein marines Schutzgebiet an der westaustralischen Shark Bay.

Stromatolithen sind Ablagerungsgesteine von Kolonien aus Cyanobakterien. Sie zählen zu den ältesten Nachweisen für irdisches Leben; Stromatolithen lassen sich bis vor etwa 3,5 Milliarden Jahren nachweisen.

Den nächsten Stopp machen wir am Sandy Point. Einer Tollen Dünenlandschaft nördlich der Warroora Station.

In der Nacht haben wirb Gesellschaft bekommen.

Die machen sich an unser Süsswasser das vom Ausguss kommt.

Am Nebenplatz ist eine Runde Australier die uns an ihr Campfeuer einladen.

Leider hatten wir an diesem Platz sehr viele Bush-flies und konnten uns bis Sonenuntergang nur mit dem Fliegennetz am Kopf bewegen. Sobald die Sonne untergegangen ist, sind die Fliegen weg.

Tags darauf gehts weiter nach Denham und den  Francois-Peron-Nationalparks.

 

Der Strand von Monkey Mia an der nordöstlichen großen Halbinsel der Shark Bay in Westaustralien, welche größtenteils zum UNESCO-Welterbe zählt, ist berühmt für die wildlebenden Delfine, die am Vormittag mehrfach an den Strand kommen, um sich aus der Hand füttern zu lassen.

Nahe bei Monkey Mia.

Der Strand von Monkey Mia.

Zu keiner Zeit darf man die Delfine streicheln oder berühren, da dadurch Krankheiten auf die Delfine übertragen werden können.

Nachdem sich immer mehr Schaulustige dabei versammelten, begann in den 80er Jahren die systematische touristische Vermarktung dieser Aktion durch Schaffung der notwendigen Infrastruktur.

Die Geschichte von Monkey Mia begann in den 1960er Jahren, als lokale Fischer anfingen, gelegentlich vorbeikommende Große Tümmler (bottlenose dolphins) mit Fischabfällen zu füttern. Nach und nach gewöhnten sich die Tiere an die Fütterung und erschienen regelmäßig am frühen Morgen und in den Vormittagsstunden in Strandnähe.

Die Delphine schwimmen bis an den Strand.

Nun ist es nicht mehr weit bis Coral Bay. Coral Bay ist ein kleiner Ort an der Küste von Western Australia. Hier wollen wir die Gelegnheit nutzen die nahe Gelegenen Korallenbänke zu besuchen. Dazu machen wir einen Ausflug mit einem Glasbodenboot. Auch die Möglichkeit zu Schnorcheln wird geboten. Das Wasser ist aber so kalt dass es nicht wirklich Spass macht.

Wir sehen zum ersten Mal die faszinierende Unterwasserwelt.

Schildkröte am Meeresboden.

Korallenstöcke ziehen an uns vorbei.

Viel wärmer als im Wasser.

Interessante Fische

Ein Erlebnis das Riff so zu sehen.

Unser Plan im Cape-Range-National-Park einen Campplatz zu finden scheitert, da wir erfahren müssen dass alle Plätze an den 14 Campspots ausgebucht sind – unglaublich. Nach langen Suchen entscheiden wir uns etwas weiter nördlich des National Parks einen Abzweiger in die Dünen zu nehmen und finden tatsächlich nach einigen Kilometern ein herrlich verstecktes Plätzchen, das auch auf Grund der Zufahrt durch Weichsand nicht so leicht zu erreichen ist.

Wir haben einen versteckten Platz im Jurabi Coastal Park gefunden …

… und geniessen die Ruhe und Abgeschiedenheit.

Hier bleiben wir 2 schöne Tage und sehen keinen Menschen.

Jurabi Coastal Park

Einsame Strände im Jurabi Coastal Park

Nach dieser Erholungspause wollen wir es uns nicht entgehen lassen mit dem grössten existierenden Fisch zu schwimmen.

In Ningaloo findet sich das größte Saumriff der Welt, das an vielen Stellen sogar für Schwimmer erreichbar ist. An keiner anderen Stelle des Planeten kann man so einfach zu einem großen Korallenriff gelangen. Außerdem gehört das Riff aufgrund seiner unglaublichen Biodiversität zu den Welterbestätten der UNESCO. Einer der wenigen Plätze weltweit, an denen mit dem größten Fisch des Meeres geschwommen werden kann – dem freundlichen Walhai.

Unsere Gruppe rüstet sich zum Tauchgang.

Ein Fotograf ist auch mit und kann mit uns tolle Fotos machen. So können wir uns ganz auf die Walhaie konzentrieren.

Wir warten auf die Walhaie. Zu diesem Zweck werden Spotter Flugzeuge eingesetzt die das Boot dann zur Position der Walhaie dirigiert.

Korallenbänke.

Schwärme von Riffbewohnern.

Am Ningaloo Riff.

Ein Rochen als Tarnungskünstler.

Das Mitschwimmen erfordert viel Kondition, ansonsten bleibt nur die Flosse zu sehen.

Bei unseren Tauchgängen sichten wir 5-6 Walhaie.

Eine faszinierende Unterwasserwelt.

Eine Schildkröte.

Auch sonst bietet sich eine faszinierende Unterwasserwelt.

Der Walhai ist der größte Hai und zugleich der größte Fisch der Gegenwart. Das längste bisher vermessene Exemplar eines Walhais brachte es auf 13,7 m.

Tauchen mit den Walhaien ein besonderes Erlebnis.

Auf der Rückfahrt begleiten Delphine das Boot.

Auch am Schiff lässt sich ein ruhiges Plätzchen finden.

Schnorchelausflug um mit dem größten Fisch der Welt zu schwimmen – dem Walhai.

Nach dem Schwimmen mit den Walhaien sehen wir nahe unserem Auto einen Landcruiser aus Deutschland – die Backroadvagrants, Anne und Heiner, welchen wir schon in Deham begegnet sind. Also warten wir bis auch sie vom Bootstrip zurück sind. Nach einem grossen Hallo verbringen wir den Abend zusammen in einem „Wildcamp“ ganz in der Nähe.

Nach Exmouth sind es nur ein paar Kilometer. Leider dreht das Wetter und als wir Exmouth erreichen regnet es. Angeblich das erstemal seit 4 Monaten. In Exmouth endet für uns die Küstenroute an der Australischen Westküste, denn von hier wollen wir ins Inland – ins richtige Outback.

Nach anfänglichen Regen, haben sich die Wolken gelichtet.

Es tun sich endlose Weiten auf.

Von den heftigen Regenfällen sind auch am nächsten Tag noch Pools zu sehen.

Kleine Tafelberge in Richtung Tom-Price.

Wir erreichen die Minenstadt Tom-Price. Eigentlich haben wir ein kleines Auto.

In Tom-Price füllen wir etwas Vorräte auf und suchen in der Nähe einen Campplatz. Diesen finden wir auch – ziemlich versteckt und staunen nicht schlecht als kurz bevor es dunkel wird 3 Auto mit jungen Deutschen ebenfalls hier eintreffen.

Wir verbringen mit Dustin, Daniel und den Jungs einen ganz tollen Abend mit feinem Essen. Sie sind auf Work&Holiday Trip in Australien und gehen auf einer Obstfarm arbeiten.

Für uns geht es zunächst auf in den Karijini-Nationalpark. Der weitläufige Karijini-Nationalpark bietet eine spektakuläre raue Landschaft, uralte geologische Formationen, eine Vielzahl von Ökosystemen mit Trockengebieten

Auf dem Weg dorthin gelangen wir durch Neugier auf einen Hügel und sehen dass es sich wohl um einen Friedhof / Gedenkstätte für Minenarbeiter handelt.

Ein grosser flacher Platz am Hügel und ringsum Steinhaufen mit Inschriftstafeln.

Statt Kreuz ein Bohrkopf.

Aborigine Malerei – sehr hübsch.

Zahllose Inschriften – welche Schicksale mögen wohl dahinter liegen.

Es hat uns beeindruckt und wiedereinmal an die Endlichkeit unseres Daseins erinnert.

28 Mai 2019

Am Nachmittag erreichen wir den Karijini-Nationalpark und starten gleich noch eine Wanderung in eine der Schluchten.

Der Park ist die traditionelle Heimat der Ureinwohner von Banyjima, Kurrama und Innawonga. Der Banyjima-Name für die Hamersley Range lautet Karijini. Der Nachweis ihrer frühen Besiedelung reicht über 20.000 Jahre zurück. In dieser Zeit führten Landbewirtschaftungsverfahren der Aborigines wie das „fire stick farming“ zu einer Vielfalt von Vegetationsarten und Nachfolgephasen, die zur Bestimmung der Art der heute im Park gefundenen Pflanzen und Tiere beitrugen.

Blick in die Fortescue Falls

Der Circular Pool

Die Dales Gorge.

Auf dem Weg zur Dales Gorge.

Blick zum Three Ways Lookout.

Uralte Felsformationen.

Der Fern Pool
.

Tief sind die Schluchten in die Ebene eingefressen.

Weiter gehts zum 2. Teil des Nationalparks. Dazu geht es auf einer staubigen Piste 20 km durch den Busch.

Die Wellbechpiste macht zu schaffen.

Weano Recreation Area

Idyllische Pools.

Wandern entlang der Schlucht.

Blick von oben.

Am Ende der Schlucht ein grosser Pool in den Fels geschnitten.

Das nächste Ziel ist Newman, eine Minenstadt mit der grössten Eisenerz Tagbaumine der Welt. Praktisch ist dass wir direkt beim Visitor Information Center am Parkplatz übernachten können.

Einer dieser Minenungetüme ist ausgestellt.

Wir machen eine eindrucksvolle Tour durch die Mine am Mount Whaleback.

Als Whaleback vor 50 Jahren entwickelt wurde, sollten fünf Millionen Tonnen Eisenerz pro Jahr exportiert werden. eine Zahl, die im ersten Jahr durch den Export von sechs Millionen Tonnen übertroffen wurde. Mit dem Fokus auf Sicherheit vor der Produktivität ist die Mine immer stärker geworden. Von der Förderung eines monatlichen Rekordwerts von 3.625.500 Tonnen, der 1977 von 279 Zügen gezogen wurde, bis hin zur Produktion von 43,1 Millionen Tonnen allein im Jahr 2016

Die Mine Mount Whaleback ist eine Eisenerzmine in der Region Pilbara in Westaustralien , 6 Kilometer westlich von Newman .

Alles ist relativ ….

Abraumfahrzeug unterwegs.

Hier wird die nächste Sprengung vorbereitet.

Die Mine ist heute die größte Tagebau-Eisenerzmine der Welt und erstreckt sich über fünf Kilometer lang, 1,5 Kilometer breit und fast einen halben Kilometer tief.

Es müssen Unmengen am Material bewegt werden.

So gross ist eine Schaufel des Baggers.

Nun aber ist unser nächstes Ziel die Stadt Wiluna, wozu wir wieder etwas südlich fahren. Von dort startet die Canning-Stock-Route die als die längste Offroadstrecke der Welt gilt. Dieses Abenteuer wollen wir wagen.

Rote Piste bis zum Horizont.

Die Sonne geht hinter uns unter.

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