Die Aufzeichnungen sollen für uns eine Reiseerinnerung sein und gleichzeitig auch unseren Familie / Freunden Einblicke in das Erlebte geben.

Australien – Der Westen – Die Kimberleys

24. Juni 2018

Kimberley ist West Australias wenig besiedelte nördliche Region. Sie ist durch große Wildnisgebiete mit rauen Bergketten, beeindruckenden Schluchten, halb-trockener Savanne und einer größtenteils isolierten Küste gekennzeichnet.

Von Halls Creek kommend erreichen wir den Bungle-Bungle Nationalpark. Die Bungle Bungle Range liegt im Purnululu National Park, der wiederum Schauplatz der Echidna Chasm sowie der Chathedral Gorge ist.

Der NP gliedert sich in 2 Teile. Den nördlichen und südlichen. Wir fangen im Norden an.

Die verlorene Welt der Bungle Bungles, wie sie beschrieben werden, ist ein Naturwunder mitten in entlegener Wildnis. Bis vor kurzem war diese Gegend aufgrund ihrer abgeschiedenen Lage nur den traditionellen Ureinwohnern und einigen Farmern, Viehtreibern, Geologen, Wissenschaftlern und Einheimischen bekannt. Erst seitdem diese Gegend Anfang der 1980er-Jahre in den Medien Schlagzeilen machte, wurde auch die Öffentlichkeit auf sie aufmerksam.

Die Zufahrtstrasse ist extrem Wellblech und führt über das Stationgebiet von Marbel Downs.

Das Felsmassiv der Bungle Bungle Range kommt in Sicht.

Echidna Chasm – Die Schlucht ist ein spektakulärer langer, enger Abgrund. Je nach Winkel der Sonne, die in den Abgrund strahlt, gibt es auffällige Farbvariationen, wobei die Livistonia-Palmen vor den 200 m hohen Felswänden wachsen.

Hohe Livistonia-Palmen bieten eine spektakuläre Umgebung in der Nähe des Einganges der Schlucht.

Während des Tages dringt Sonnenlicht in die Schlucht ein und erzeugt unglaubliche Goldtöne.

Die Schlucht wird immer enger.

Über Jahrtausende formt Wasser den Fels.

Am Grund der Schlucht wachen Bäume.

Es ist atemberaubend.

Teilweise ist es so eng dass wir uns durchzwängen müssen.

Errosionsgebilde

Der Mond steht am Himmel.

Wir wollen den Sonnenuntergang auf einem Hügel miterleben.

Ein spezieller Sonnenuntergang

Nun geht es in den südlichen Teil der Bungel-Bungels mit den auffällig geschichteten Felsformationen.

Am Kurrajong Campground.

Geschichtete Felsformationen nehmen zu.

Die Bungle Bungle Range ist devonischen Ursprungs und ein 350 bis 375 Millionen Jahre alter Sedimentkomplex. Abgetragen wurden diese Sedimente von nördlichen Gebirgen und Hochebenen, transportiert wurden sie von gewaltigen Flusssystemen, die das Gebiet früher durchzogen. Tektonische Bewegungen haben das Gelände zweimal angehoben, einmal vor rund 250 Millionen Jahren und ein weiteres Mal vor rd. 20 Millionen Jahren. Infolge der Anhebung war das Gestein den erosiven Kräften reißender Flüsse in der Regenzeit ausgesetzt. Die charakteristischen „Bienenkorb“-Formen erhielten sie in der Zeit nach der jüngsten Anhebung.

Die einzige Schlage die wir bisher zu Gesicht bekommen haben am Weg in die Cathedral Gorge.

Wahrscheinlich handelt es sich um eine green-tree-snake also nicht giftig.

Am Weg in die Cathedral Gorge.

Vom Wasser ausgefräste Felsen säumen den Weg.

Hier bilden die Felswände einen Dom.

Die Chatedral Gorge

Alles vom Wasser ausgewaschen – was muss hier in der Regenzeit los ein.

Der größte Teil der Bienenkorb-Region ist straßen- und weglos und insoweit völlig unzugänglich. Die vollen Ausmaße der Struktur sind nur aus der Luft zu erfassen.

Das Wasser formt den Fels.

Wir wandern im Flussbett in die Piccaninny Gorge.

The Window in der Piccaninny Gorge.

Ein natürliches Felsenfenster

Die fragilen „Dome“ sind völlig vegetationslos, da die heftigen Regenfälle während der Regenzeit das gesamte Erdreich in die Savanne im Flachland spülen, aus der sich diese Kette abrupt etwa 200 bis 300 m über ihre Umgebung erhebt. Der höchste Punkt wird mit 578 Metern erreicht.

Die auffälligen Schichtungen in Rot und Schwarz sind Sandstein mit Anteilen von Eisenmineralen, Konglomerateinlagerungen und Krusten von Cyanobakterien.

Wieder am Highway angekommen treffen wir Jeannette & Tobias mit welchen wir schon in Indonesien Bekanntschaft gemacht haben.

Die beiden Landcruiser samt Mannschaft im Abendlicht.

Das Wiedersehen veranlasst uns noch eine Nacht zu bleiben.

Der Mond steigt über die Landschaft

Ein gelungener Abend bei Vollmond.

Unsere Fahrt folgt nun dem Highway nach Westen, denn wir wollen nach Broome, die Dampier Halbinsel, Gibb-River-Road.

Route durch die Kimberleys

Übernachtung am Ngumban Cliff.

Sonnenuntergang am Ngumban Cliff.

Brolgas

Ein Road-Train überholt uns.

Ein friedliches „Freshy“ (Süsswasser Krokodil am Lake Ellendale.

Abendstimmung

Unser Camp am Lake Ellendale. Hier haben wir auch Michael und Tamara aus der Schweiz getroffen.

Ein Griffvogel in der Nähe.

Pelikane am Lake Ellendale.

Pelikan

Eine Kragenechse am Baum nebenan.

Riesenbaum auf dem Weg nach Derby.

2. July 2018

Wir erreichen Broome. Da gerade Ferienzeit ist sind alle Caravanparks ausgebucht. Wir finden Unterschlupf bei einem Overflow der Seventh-day Adventists church. Nicht besonders schön aber direkt vor Ort.

Unsere Verbraucherbatterie lief heiss. Hier konnten wir dies beheben. Durch die Wellblechpisten hat sich der Pluspol gelockert. Bei dieser Gelegenheit tauschten wir unseren Kühlschrank gegen einen neuen.

Beim Service unseres Landcruisers sind wir voll reingefallen. Bei Minshull Mechanical Repairs haben wir total überhöhte Preise bezahlen müssen, obwohl wir die ganze Rechnung in Frage gestellt haben. Für einen Minor-Service (kleiner Service) und das Ersetzen von 2 gebrochenen Motorlagerblöcken etwas über 1’000 AUD. Die WC Benützung wurde uns mit extra AUD 9,60 in Rechnung gestellt. Keine gute Adresse!

Eine Gute Adresse für elektrische Probleme ist AllVolts Power Solutions.

Unsere Verbraucherbatterie lief heiss. Bei Roger & Leila konnten wir dies beheben. Durch die Wellblechpisten hat sich der Pluspol gelockert. Bei dieser Gelegenheit tauschten wir unseren Kühlschrank gegen einen neuen und AUD 100 für den alten war auch fair.

Nichts desto trotz sehen wir uns auch Broome etwas an.

Wir geniessen einen traumhaften Sonnenuntergang am Cable-Beach.

Mit Roger & Leila von Allvolts beim abendlichen Bier.

Nach 5 Nächten in Broome starten wir auf die Dampier Halbinsel. Die Dampier Peninsula ist eine Halbinsel, die in der westaustralischen Region Kimberley nördlich von Broome und der Roebuck Bay liegt, sie ist vom Indischen Ozean im Westen und Norden und vom King Sound im Osten umgeben. Den nördlichsten Teil der Halbinsel bildet das Cape Leveque.

Der erste Stop war Beagle Bay. Touristen dürfen im allgemeinen nicht in Aborigines Communities fahren.

Die Kirche feiert ihr 100 jähriges Jubiläum.

Die Sacred Heart Church.

Die Besonderheit: Der ganze Innenraum ist mit Muschel und Perlmutt verziert.

Auf die Bedeutung der Figuren am Wegrand sind wir nicht gekommen.

Am Gnylmarung Beach

Gnylmarung hat seinen Namen von einer alten Station, die sich in der Nähe der Außenstation befindet. Reste des Steintanks und Tröge sind heute noch vorhanden. Gnylmarung wurde 1990 als Teil der Homelands-Bewegung gegründet.

An diesem idyllischen Ort bleiben wir 2 Nächte und geniessen den Strand. Alphonse & Delma, eine Aborigines Familie verwalten den Campplatz wir sind gut aufgehoben.

Danach geht es der Küste nordwärts. Wir entscheiden nicht die Cape Leveque Strasse zu nehmen sondern einen Track auf unserer Karte nahe der Küste.

Wir wollten einen Track fahren nach unserer Karte – aber welch Überraschung …

… ein erst vor kurzen abgebranntes Waldstück …

… es war fast kein Durchkommen, alle paar Meter mussten wir Bäume aus dem Weg räumen – letztlich haben wir es geschafft.

Nach dem Studium der Tidentabelle – hier ist der Tidenhub ca. 8 meter – beschliessen wir zu übernachten. Steigt das Wasser zu hoch gibt es am Morgen eine böse Überraschung.

Wir folgen Autospuren in Richtung Küste und gelangen zu einem einsamen aber traumhaften Platz – Achtung Tiefsand!

Am nächsten Tag kommen wir nach Lombadina (Djarindjin) einer Aborigines Gemeinde die für Touristen offen ist und einen wunderschönen Sandstrand besitzt.

Die Kirche von Djarindjin (Lombadina). Von Missionaren und Aborigines aus Materialen gebaut die es hier vor Ort gibt.

Der Dachstuhl ist bemerkenswert.

Hübscher Innenraum.

Lombadina bietet Besuchern die einzigartige Gelegenheit, die lokale und traditionelle Lebensweise der Bardi-People durch ihre Tourismusprojekte zu erleben.

Das besondere ist, dass wir gegen einen kleinen Obulus an den Strand vor dem Dorf fahren können.

Ein wahrhaft herrlicher weisser Strand.

Als wir eine Mittagspause einlegen spielen Aborigineskinder in der Nähe.

Immer für einen Scherz zu haben.

Als wir nach den Eltern fragen, heisst es die wären nach Broome gefahren.

Die scheu ist bald verflogen.

Neugierig wie sie sind, kommen sie zu uns.

Von hier aus gehts tur Cygnet Perlfarm. Uns interessiert wie die Perlen entstehen. Leider ist der Campground ausgebucht und wir müssen in der Nähe etwas suchen.

Am Gunbarnun Camp finden wir noch einen Platz.

Die Cygnet Perlfarm bietet Einblick in das Perlengeschäft. Ein sehr sachkundiger Führer, welcher schon in dritter Generation auf der Perlfarm arbeitet, zeigt uns die Arbeitsschritte bis zur fertigen Perle.

Hier werden Perlen gemessen.

Eine der teuersten Perlenketten der Welt – im Familienbesitz.

Er gesteht dass er Perlen liebt.

Nahe der einer weiteren Perlfarm im Süden finden wir ein Wild-Camp.

Wieder ein herrlicher Platz, nahe am Meer.

Wir treffen eine Familie aus Newcastle – Paul & Kristina. Sie spendieren eine Flasche Wein.

Und hier alle zusammen.

Am nächsten Morgen staunen wir nicht schlecht, wie weit das Wasser gestiegen ist.

 

Nun wollen wir aber Richtung Derby fahren und wählen hier einen Abstecher an den Yeeda Creek.

Auf dem Gebiet der Yeeda Station direkt am Fluss.  Die Station ist riesig, Yeeda hat eine Rinderherde von ca. 80.000 Tieren in der unberührten Region Kimberley. Sie setzen auf Biofleisch und vermarkten auch selbst.

Am Yeeda Creek

Zum Fluss kommen auch Aborigines Familien zum Angeln.

Weisskopfseeadler ganz nah …

… und natürlich jede menge Kakadus.

Der Boab-Gefängnisbaum in Derby ist ein 1.500 Jahre alter, großer hohler Adansonia gregorii-Baum 6 Kilometer südlich von Derby.

Von Derby startet die Gibb-River-Road durch die Kimberlys. Die Geschichte der Gibb River Road beginnt 1960 als beef road. Sie wurde also angelegt, um Schlachtvieh von den entlegenen Farmen der Kimberley-Region nach Derby zu transportieren.

Es geht auf die GRR.

Unsere Ziele unterwegs – fast 700 meist Waschbrettpiste!

Die ersten Km sind noch asphaltiert.

Tunnel Creek – Ende des 19. Jahrhunderts schrieb der Tunnel Geschichte. Jandamarra, ein Bunuba-Aborigine, leistete gewaltsamen Widerstand gegen die europäische Besiedlung Australiens. Ihm gelang es, sich im Tunnel 2,5 Jahre vor den bewaffneten weißen Siedlern und vor der Polizei versteckt zu halten.

Kalksinterablagerungen. Der Fluss fliesst durch den Berg hindurch, in der Trockenzeit ist er begehbar.

Tags darauf geht es in die Windjana Schlucht.

Der Ort war dem Aboriginal-Stamm der Bunuba heilig; diese nannten die dort waltenden Schöpfungsgeister Wandjina, was William Forrester, der 1884 eine Farm auf dem Gelände einrichtete, als Windjana missverstanden hat. Das Farmgebäude Lillimilura Homestead wurde später als Polizeistation genutzt, deren Ruinen erhalten sind. Der Bunuba-Widerständler Jandamarra wurde in der Windjana Gorge am 16. November 1894 am Pigeon’s Rock angeschossen, konnte jedoch zum unterirdisch fließenden Tunnel Creek fliehen und sich dort 2,5 Jahre versteckt halten.

Im Fluss lebt das Süßwasser-Krokodil, das sich tagsüber am schlammigen Ufer und auf den Sandbänken sonnt.

Wir wandern das ganze Tal hinein dem Fluss entlang.

Es sind so viele Freshy’s nahe am Weg – nicht draufsteigen!

Die Piste ist reines Waschbrett.

Die steilen Stücke der Strasse sind asphaltiert. Hier holt der Road-Train Schwung.

Unglaublich was die alles dranhängen.

Bald biegen wir links ab auf die Piste zur Mount Hart Wilderness Lodge. Einer ehemaligen Rinderfarm die heute ein Naturschutzgebiet ist.

Auf dem Weg zum Mount Hart.

Idyllisdche Pools laden zum Baden ein.

Gibt es eine schönere Badewanne?

Spinifexgras

Der Campground mit Feuerschalen am Platz.

Nach 2 wunderschönen Tagen brechen wir auf. Das nächste Ziel ist nicht weit – die Bell Gorge.

Wie ein einsamer Bergsee.

Die Pools sind Krokodilfrei und toll zum schwimmen.

Es gibt viel zu entdecken.

Spektakulären Wasserfällen in Bell Gorge.

Zurück an der Gibb-River-Road dauert es nicht lange und wir passieren die Abzweigung zum Mornington Wilderness Camp. Wir wissen aber von Australiern dass dieser Camp Wochen vorausgebucht werden soll, da nur eine beschränkte Anzahl Autos zugelassen sind. Bei der Verzweigung ist eine kleine Hütte mit einem Funktelefon zum Camp.

© Australian Wildlife Conservancy

Wir probieren es und rufen an … und siehe da wir bekommen grünes Licht für 4 Tage im Camp – welch glücklicher Zufall. Also los geht es die 90 km zum Camp. Mornington Wildlife Sanctuary gehört der Australian Wildlife Conservancy . Das AWC ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation, die Landflächen in Australien aufkauft und dann Schutzgebiete errichtet. 

Wir queren verschiedene Rinderfarmen.

Auf dem Weg zum Mornington Wilderness Camp.

Der obere Fitzroy River. © Australian Wildlife Conservancy

Das im Herzen von Kimberley gelegene Mornington Wildlife Sanctuary erstreckt sich über 3.000 km² spektakulärer Schluchten und tropischer Savanne, die vom Fitzroy River und den King Leopold Ranges dominiert werden. © Australian Wildlife Conservancy

Von hier aus geht es in verschiedene Schluchten des Fitzroy Rivers.

Die Sir John Gorge und die Diamond Gorge. Beide können mit einem Kanu befahren werden. Zuerst wollen wir uns auf der Diamond Gorge versuchen. Hier gibt es insgesamt 9 Kanus.

Kanuausflug in die Diamond Gorge.

Es ist ein fantastischer Ausblick.

Der Pool des Fitzroy Rivers ist ca. 2,5 km lang.

Wir müssen das paddeln erst üben.

 

Es war ein ganz toller Tag.

Am nächsten Tag wollen wir die andere Schlucht befahren. In der Sir John Gorge wird nur ein Kanu pro Tag zugelassen sodass wir die Ganze Schlucht für uns alleine haben. Die ganze Schlucht besteht aus 3 Pools. An jedem Pool ist ein Kanu, sodass wir das Kanu nicht über die Übergänge schleppen müssen. Die Kanus zu suchen dauert aber etwas.

An der Sir John Gorge.

Kanu gefunden.

Wir geniessen es alleine hier zu sein.

sdr

In der Sir Georg Gorge

Übergang zum nächsten Pool.

Nach dem Paddel Abenteuer gut zurück.

Es gibt auch noch andere ruhige Pools zum ausrasten und geniessen.

Das 312.000 ha große Mornington Wildlife Sanctuary deckt einen Großteil des oberen Einzugsgebiets des Fitzroy River und Abschnitte der King Leopold Ranges ab. Es besteht aus vier großen Flusssystemen mit vielen Schluchten und Billabongs.

Es geht wieder zurück auf die Gibb-River-Road.

Auf dem Wunschzettel steht der Munja-Track eine Offroadstrecke in sehr entlegene Gebiete, welcher von der Mount Elizabeth-Station startet. Auf Grund der überhöhten Gebühren die da erhoben werden sollen, entscheiden wir uns anders und fahren die Kalumburu Road zum Mitchell Plateau. Zumal es für ein Solo Fahrzeug auch problematisch sein kann bis zum Walkott-Inlet zu gelangen.

Wir übernachten an der Abzweigung der Kalumburu Road.

Am Mitchell Plateau Track – Gegen Abend treffen wir am Camp des Mitchell Plateau ein.

Am nächsten Tag entscheiden wir uns nicht für den Helikopter der hinauffliegt und nehmen den Weg der uns zu vielen schönen Stellen und Aborigines Stone-Art führt.

Oberhalb der Mertens Falls.

schöne alte Bradshaw-Gemälde unterhalb der Mertens Falls.

Bradshaw-Gemälde

schöne alte Bradshaw-Gemälde

Bradshaw-Gemälde

Die Höhle unter Little Mertens Falls.

Der Pfand führt verschieden Vegetations Gebiete.

Rast an einem Pool

Big Mertens Falls – Die Schlucht unten ist eng und dramatisch

Big Mertens Falls

Wir haben das Plateau erklommen.

Herrliche Pools …

… laden zum Schwimmen ein.

Die Mitchell Falls

Mitchell Falls

Aborigines Stone-Art am Rückweg

In der Nähe des King Edward River finden sich ausgezeichnete Breadshaw und Windjina Felsmalereien.

Aborigines Stone Art im Kimberley

Man kann weder die Farbstoffkombination noch das exakte Alter feststellen, da die Farben im Stein eingelagert sind und von dem aufgenommen wurden.

Die Anzahl der Felskunststätten in der Kimberley-Region, sowohl für die Bradshaw-Gemälde als auch für die Wandjina-Gemälde, wurde auf über 100.000 geschätzt, aber nur ein Bruchteil davon wurde aufgezeichnet.

Bradshaw-Gemälde bei King Edward River.

An ihren charakteristischen Quasten, die an Armen und Taillen hängen, sind verschiedene andere Accessoires erkennbar, wie z. B. Armbänder, konische Kopfbedeckungen und Bumerangs.

Gwion Gwion (Tassel Bradshaw) An ihren charakteristischen Quasten, die an Armen und Taillen hängen, sind verschiedene andere Accessoires erkennbar, wie z. B. Armbänder, konische Kopfbedeckungen und Bumerangs.

Einer der ältesten Darstellungen dürften die groben Tierfiguren sein. Man schätze sie auf ca. 40’000 Jahre.

Bei diesen Handabbildungen soll es sich um die ältesten Darstellungen überhaupt handeln. Interessanterweise nur 4 Finger.

Die Aborigines haben für jedes Bild eine Geschichte und Deutung.

Abbldungen im jüngeren Windjiana Stil.

Eine Art Igel. Einige ausgestorbene Tiere konnten auf Grund dieser Darstellungen nachgewiesen werden.

Sehr oft finden sich mehrfach übermalte Stellen. Das beweist dass diese meist heilige Stätten über tausende von Jahren benutzt wurden und noch immer werden.

 

Wieder nach der Übernachtung an der Kreuzung sind wir zurück an der GRR fahren und erreichen bald den Pentecost River. Auf der Suche nach einem Platz für den Mittag,  landen wir in einem ausgetrocknetem Flussbett. Aber Achtung, wir merkten rechtzeitig dass der Sand unter dem Auto nachgibt und die Spur tiefer ist. Unter dem Sand ist doch noch Wasser – also nichts wie weg.

Mittag beim Rivercrossing

Pentecost River Crossing

Pentecost River Crossing

Als wir den Victoria Hwy erreichen freuen wir uns unglaublich, die Wellblechpisten haben uns alles durchgeschüttelt und es tut gut so dahingleiten zu können.

In Kununurra beziehen wir in einem Caravan-Park Quartier. Die Gibb-River-Road ist hinter uns und Zeit wieder Wäsche zu waschen, duschen und kleiner Instandhaltungsarbeiten durchzuführen. Als es schon dunkel wird kommen Wallabys ganz nahe ans Auto.

Wallabys am Campingplatz

Da Kununurra nördlich des Lake Argyle.

Lake Argyle © 2019 Lake Argyle

Er ist, gemessen am Speicherraum, Australiens zweitgrößtes Süßwasser-Reservoir nach dem Lake Gordon/Lake Pedder-System, und der größte Stausee, gemessen an der Wasseroberfläche. Der See ist normalerweise etwa 740 bis 1000 km² groß. Die Argyle-Diamantenmine landeinwärts am Südende des Sees ist einer der weltweit größten Diamantenproduzenten; jährlich werden ca. 20 Mio. Karat abgebaut.

Insbesondere ist die Argyle Diamond Mine für ihren auffallenden rosa Diamanten – Pink-Diamonds – bekannt, der bis zum 20-fachen des Preises eines weißen Diamanten vergleichbarer Größe erzielen kann.

Davon können wir uns in Kununurra in einem Diamond Shop überzeugen. Ein Winzling unter 1 Karat für AUD 20’000, unglaublich.

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